Bowle-Rezept
Hugo-Bowle mit Holunderblüte und Limette
Hugo funktioniert nicht nur im Weinglas. Holunderblüte, Limette, Minze und trockener Prosecco ergeben auch in der Bowleschüssel eine ziemlich stimmige Mischung. Grüne Trauben bringen etwas Frucht mit, ohne die Bowle zu überladen, und Mineralwasser hält sie angenehm leicht.
- 8 Portionen
- 20 Min. Vorbereitung
- 30 Min. ziehen
- Mit Alkohol
- Einfach
Menge anpassen
Zutaten
Zutaten lassen sich antippen und abhaken. Die Mengen werden automatisch umgerechnet und auf praktische Werte gerundet.
Wie viel brauche ich für meine Runde?
Zubereitung
Hugo ist einer dieser Drinks, bei denen eigentlich nicht viel passieren muss: Holunderblüte, Limette, Minze, Prosecco und Kohlensäure. In einer großen Schüssel funktioniert dieselbe Idee genauso gut, solange die Süße nicht die Kontrolle übernimmt.
Diese Hugo-Bowle bekommt zusätzlich grüne Trauben. Sie passen geschmacklich zur Basis, lassen sich gut mitessen und bringen etwas mehr Frucht in die Schüssel, ohne dass daraus ein Obstsalat wird.
Holunderblütensirup lieber vorsichtig dosieren
Holunderblütensirup ist nicht gleich Holunderblütensirup. Manche Sorten sind sehr konzentriert, andere deutlich milder. Deshalb startet der Ansatz bewusst etwas unter der Gesamtmenge.
Nach einer halben Stunde kannst du probieren und entscheiden, ob noch etwas fehlt. Gerade zusammen mit Prosecco wirkt die Süße später oft stärker, als sie im puren Ansatz zunächst erscheint.
Welche Trauben passen?
Kernlose grüne Trauben sind hier am unkompliziertesten. Sie bringen leichte Süße, bleiben knackig und stören die helle, frische Richtung der Bowle nicht.
Sehr große Trauben würde ich halbieren. Kleine kannst du ganz lassen, wenn sie wirklich mundgerecht sind. Wichtig ist nur, dass sie später nicht wie kleine Tischtennisbälle im Glas liegen.
Limette bringt die notwendige Säure
Ohne Limette wird Holunderblüte schnell zu weich und süß. Der größte Teil kommt deshalb als Saft in die Bowle, nur wenig Schale darf kurz mitziehen.
Wenn du die Bowle deutlich länger vorbereitest, kannst du die Limettenstücke nach dem Ziehen wieder herausnehmen. So vermeidest du, dass die Schale später zu viel Bitterkeit abgibt.
Minze erst am Ende
Die Minze braucht keine lange Ziehzeit. Im Gegenteil: Wenn sie eine Stunde lang in der Bowle herumliegt, sieht sie irgendwann dunkel aus und kann geschmacklich etwas grasig werden.
Ein paar Blätter kurz anklatschen und direkt vor dem Servieren dazugeben reicht völlig.
Welcher Prosecco passt?
Trocken ist hier die bessere Richtung. Holunderblütensirup und Trauben bringen bereits genug Süße mit. Ein sehr lieblicher Prosecco würde die Mischung schnell schwer machen.
Wenn du statt Prosecco lieber trockenen Sekt nimmst, funktioniert das genauso. Für ein Hugo-Bowle-Rezept ist die genaue Herkunft der Kohlensäure weniger wichtig als ein trockenes Geschmacksprofil.
Kann man die Bowle vorbereiten?
Trauben, Limette und Sirup dürfen etwa eine halbe Stunde kalt ziehen. Danach kann der Ansatz auch noch etwas im Kühlschrank warten.
Minze, Prosecco und Mineralwasser kommen erst kurz vor dem Servieren dazu. Damit bleibt die Bowle frisch und verliert nicht schon vor dem ersten Glas ihre Kohlensäure.
Etwas leichter geht problemlos
Wenn du die Bowle über einen langen Nachmittag servierst, kannst du den Prosecco-Anteil etwas reduzieren und dafür mehr Mineralwasser nehmen. Die Holunder-Limetten-Richtung bleibt trotzdem klar erhalten.
Dieses Rezept enthält Alkohol. Bitte genieße es verantwortungsvoll – nicht geeignet für Kinder, Jugendliche unter 18 Jahren, Schwangere und Stillende.