Bowle-Rezept

DDR-Bowle, ein bisschen anders

Fruchtcocktail aus der Dose, Weißwein, Sekt und Wodka: Diese Bowle hat ihre Wurzeln klar auf dem Familienfeier-Tisch. Der Orangensaft macht sie etwas fruchtiger, ohne ihr den angenehm unkomplizierten Charakter zu nehmen.

  • 8 Portionen
  • 15 Min. Vorbereitung
  • 60 Min. ziehen
  • Mit Alkohol
  • Einfach
Fruchtige Bowle mit Ananasstücken und Cocktailkirsche im Glas

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Zutaten

Portionen

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Zubereitung

Diese Bowle versucht gar nicht erst, ihre Herkunft zu verstecken. Fruchtcocktail aus der Dose, Wein, Sekt und ein ordentlicher Schuss Wodka waren auf vielen Feiern eine ziemlich verlässliche Kombination. Bei uns durfte es dazu ruhig Orangensaft sein: Der bringt mehr Frucht in die Schüssel und macht den Ansatz etwas zugänglicher, ohne daraus eine süße Saftmischung zu machen.

Das Schöne daran ist bis heute dasselbe: Du brauchst keine halbe Obstabteilung und stehst auch nicht eine Stunde mit dem Messer in der Küche. Dose auf, Früchte abgießen, ansetzen, kaltstellen – und später kommt der Sekt dazu. Gerade wenn viele Leute da sind, ist das ziemlich angenehm.

Fruchtcocktail mit oder ohne Sirup?

Ich würde den Sirup zunächst weglassen. Viele Fruchtcocktails sind bereits ordentlich süß, und mit Orangensaft kommt noch einmal Fruchtzucker dazu. Nach dem Ziehen kannst du immer noch einen kleinen Schluck vom aufgefangenen Sirup ergänzen. Andersherum wird es deutlich schwieriger.

Wenn du die alte Familienfeier-Richtung noch stärker treffen möchtest, darf der Fruchtcocktail ruhig klassisch sein: Pfirsich, Birne, Ananas, Weintrauben und Cocktailkirsche. Genau dieses etwas bunte Durcheinander gehört für mich bei dieser Bowle fast dazu.

So lässt sie sich für eine Feier vorbereiten

Früchte, Wodka und Weißwein können einige Stunden vorher gemeinsam in den Kühlschrank. Den Orangensaft stellst du einfach daneben. Erst wenn die ersten Gäste da sind, kommt beides zusammen und der gut gekühlte Sekt obendrauf.

Bei einer größeren Runde würde ich sogar eine zweite Flasche Sekt kalt bereithalten. Dann kannst du später nachgießen, statt von Anfang an alles in die Schüssel zu geben. Das hält die Bowle länger frisch und verhindert, dass am Ende nur noch stille Flüssigkeit übrig ist.

Wenn du sie etwas leichter möchtest

Weniger Wodka ist die einfachste Stellschraube. Den fehlenden Anteil kannst du mit Orangensaft oder etwas Mineralwasser auffüllen. Geschmacklich bleibt sie immer noch klar in Richtung DDR-Bowle, trinkt sich aber deutlich entspannter.

Dieses Rezept enthält Alkohol. Bitte genieße es verantwortungsvoll – nicht geeignet für Kinder, Jugendliche unter 18 Jahren, Schwangere und Stillende.